Grenzwerte-Auswirkungen

Grenzwerte - Empfehlungen - Effekte - Risiken
Elektromagnetische Mobilfunkwellen
 

Frequenzen
28000 MHz 5G (auch 37 GHz and 39 GHz)
2400 MHz WLAN Netzwerke und Internetzugänge (auch 5100 MHz)
2100 MHz UMTS Mobilfunk
1900 MHz DECT Schnurlostelefone, DECT Babyphone
1800 MHz GSM 1800 Mobilfunk (E-Netz, teilweise auch D-Netze)
900 MHz GSM 900 Mobilfunk (D-Netze, teilweise auch E-Netze)
800 MHz LTE Mobilfunk (auch 1800 MHz, 2000 MHz und 2600 MHz)
400 MHz TETRA Behördenfunk Hz WLAN Netzwerk

Stand September 2016
Strahlungsstärke in Mikrowatt pro Quadratmeter    
> 100.000.000 μW/m²   Telefonat mit Handy am Ohr
Mobilfunk-Handy am Kopf (Baubiologie Maes u.a. 1994-2015)
1 m bis 200.000 μW/m², 5 m bis 5000 μW/m², 10 m bis 1500 μW/m², 20 m bis 500 μW/m²
> 10.000.000 μW/m²   Telefonat mit DECT-Schnurlostelefon am Ohr
DECT-Schnurlostelefon am Kopf (Baubiologie Maes 1996-2015),
30 cm 66.000-450.000 μW/m², 1 m 6000-40.000 μW/m², 5 m 250-1600 μW/m², 10 m 50-400 μW/m², 20 m 15-100 μW/m², 30 m 6-45 μW/m² (Sichtkontakt)
10.000.000 μW/m²   Deutschland 26. BImSchV für UMTS
ICNIRP, WHO, EU-Ratsempfehlung, SSK für UMTS
Thermische Effekte um 1 °C beim Menschen
9.000.000 μW/m²   Deutschland 26. BImSchV für GSM 1800
ICNIRP, WHO, EU-Ratsempfehlung, SSK für GSM 1800
> 5.000.000 μW/m²   Leckstrahlung an Mikrowellenherden
4.500.000 μW/m²   Deutschland 26. BImSchV für GSM 900
ICNIRP, WHO, EU-Ratsempfehlung, SSK für GSM 900
Körpererwärmung bei Kleintieren um über 6 °C (Adey, Myers u.a.)
4.500.000 μW/m²   Deutschland 26. BImSchV für LTE
ICNIRP, WHO, EU-Ratsempfehlung, SSK für LTE
3.400.000 μW/m²   Gehirnschäden in Ratten, mögl. Tumorentwicklung (Kesari 2010)
2.400.000 μW/m²   Oxidative DNA-Schäden bei Ratten (Gajski 2009)
DNA-Schäden in Leukozyten (Garaj-Vrhovac 2009)
2.000.000 μW/m²   Deutschland 26. BImSchV für TETRA
ICNIRP, WHO, EU-Ratsempfehlung, SSK für TETRA
Neuseeland für die Summe aller Anlagen Belgien für GSM 1800, ohne Wallonien
> 1.000.000 μW/m²   WLAN-Router bzw. WLAN-Notebook am Körper
WLAN körpernah, Schoß, Bauch (Baubiologie Maes 2005-2015)
30 cm 80.000, 1 m 8000, 2 m 2000, 5 m 300, 50 m 3 μW/m² (Sicht)
1.000.000 μW/m²   Belgien für GSM 900, ohne Wallonien
Ehemalige DDR für maximal 2 Stunden (TGL 22314)
700.000 μW/m²   Oxidativer Stress in Rattenhirnen (Dasdag 2009)
Bildung von Sauerstoffradikalen (Friedmann 2007)
520.000 μW/m²   Oxidative DNA-Schäden bei Kaninchen (Guler 2010)
422.000 μW/m²   Durchlässigere Blut-Hirn-Schranke bei Ratten (Sirav 2009)
400.000 μW/m²   Hodenkrebs 6,9 fach häufiger durch Radar (Davis 1993, Fink 1999)
350.000 μW/m²   Beeinflussung der Hirnzellmembranen bei Ratten (Nittby 2008)
265.000 μW/m²   Zunahme der Oxidation und DNA-Brüche (Campisi 2010)
259.000 μW/m²   Oxidative Schäden im Gehirn (Sokolovic 2008)
240.000 μW/m²   Öffnung der Blut-Hirn-Schranke bei Ratten nach 2 h (Salford 2003)
Zerstörung von Hirnzellen nach 2 h (Salford 2003)
> 100.000 μW/m²   Bluetooth-Headset am Kopf
Mobilfunk-Basisstation in 20 m (Maes, Merkel u.a. 1995-2015)
50 m 5-25.000, 200 m 1-5000, 1000 m 0,2-1000 μW/m² (Sicht)
100.000 μW/m²   Italien, Polen, Ungarn, Bulgarien für die Summe aller Anlagen
China, Russland für die Summe aller Anlagen
Ehemalige DDR für maximal 20 Stunden (TGL 1988)
Zunahme anomaler DNA-Strukturen (Garaj-Vrhovac 1997)
Koniferen-Schädigung, Rückgang der Photosynthese (Lerchl 2000)
95.500 μW/m²   Hippocampus-Veränderung im Gehirn (Belokrinitskii 1982)
90.000 μW/m²   Schweiz, Liechtenstein für GSM1800
86.000 μW/m²   Wachstumshemmung bei Bohnen, oxidativer Stress (Sharma 2009)
66.000 μW/m²   Tomaten reagieren wie auf eine Verletzung (Roux, Beaubois 2008)
54.250 μW/m²   Wallonien/Belgien, Region Brüssel für UMTS
50.000 μW/m²   Beeinträchtigung der Nervensystem-Aktivität (Dumansky 1974)
Missbildung und Totgeburt bei Ratten und Küken (Magras 2008)
47.000 μW/m²   Wallonien/Belgien, Region Brüssel für GSM 1800
45.000 μW/m²   Schweiz, Liechtenstein für GSM900
40.000 μW/m²   Gedächtnisfunktionen bei Kindern verlangsamt (Chiang 1989)
24.000 μW/m²   Luxemburg bei dauerhafter Exposition, Summe aller Anlagen
Wallonien/Belgien, Region Brüssel für GSM 900
Südtirol/Italien in Städten
Italien - Gemeinden/Provinzen Lazio, Puglia, Veneto
> 20.000 μW/m²   Öffnung der Blut-Hirn-Schranke bei Ratten (Persson, Salford 1997)
20.000 μW/m²   Ehemalige Sowjetunion für die Summe aller Anlagen
Direkter Effekt auf Ionenkanäle von Zellen (D'Inzeo 1988)
Neuropsychiatrie-Probleme an ionen (Abdel-Rasoul 2007)
Lerndefizite bei Ratten (Lai 2004)
18.000 μW/m²   Studie "Von den Russen bestrahlte US-Botschaft in Moskau", vier-
fache Brustkrebsrate, 20 fache Gehirntumorrate, signifikante Stö-
rung bei kognitiven Funktionen (Lilienfeld 1978, Goldsmith 1995)
16.000 μW/m²   Paris für die Summe aller Anlagen
1000-15.000 μW/m²   Reduzierung der Vermehrung von Störchen (Balmori 2005)
13.000 μW/m²   Doppelte Zunahme von Leukämien bei Erwachsenen (Dolk 1997)
> 10.000 μW/m²   Albumin-durchlässige Blut-Hirn-Schranke bei Ratten (Salford 1997)
Schädigung von Hirnnervenzellen bei Ratten (Salford u.a. 2003)
Schäden an Hirnzellen von Ratten (Eberhardt 2008) -SAR 0,00012W/kg
Veränderung der Blut-Hirn-Schranke bei Ratten (Eberhardt 2008)
10.000 μW/m²   Wien (Gemeindebauten) für die Summe aller Anlagen
Italien - Gemeinde/Provinz Trentino/Trento in sensiblen Zonen
DNA-Hirnschäden (Verschave 1994, Lai 1996-2005)
Stimulation von T-Zellen und Makrophagen (Novoselova 1999)
Kopfschmerz, Schwindel, Reizbarkeit, Müdigkeit (Simonenko 1998)
Ecolog-Empfehlung nach Studie im Auftrag der Telekom (2000)
Fortpflanzung bei Taufliegen beeinträchtigt (Panagopoulos 2010)
9500 μW/m²   Störung des Immunsystems bei Mäusen (Fesenko 1999)
5300 μW/m²   Vierfache Krebsraten im Umfeld von Sendern (Wolf u.a. 2004)
5000 μW/m²   Ehemalige Sowjetunion gepulste Sender
52-4500 μW/m²   DNA-Schäden mit der Feldstärke zunehmend (Philips 1998)
7-4400 μW/m²   Schmerzen, Gedächtnis-, Konzentrations-, Schlaf-, Herz-Kreislauf-, Seh- und Hautprobleme, Schwindel, Unwohlsein, Psyche... mit der Feldstärke zunehmend (Navarro 2003, Oberfeld 2004)
4000 μW/m²   Stadt Attendorn (Wohngebiete) für die Summe aller Anlagen (2014)
3800 μW/m²   Stressreaktionen bei Rindern, "Rinderstudie" (Wenzel u.a. 2002)
3200 μW/m²   Motorik- und Gedächtnisstörung bei Kindern (Kolodynski 1996)
Störungen des Immunsystems (Bruvere 1998 u.a.)
2650 μW/m²   Südtirol/Italien auf dem Land
TNO-Studie, schlechtere Befindlichkeit und kognitive Leistung speziell bei UMTS (Zwamborn u.a. 2003-2005)
75-2650 μW/m²   Sutra-Tower-Studie, Krebs zweifach (Selvin 1992, Cherry 2000)
4-2650 μW/m²   Schlafstörungen mit der Feldstärke zunehmend (Abelin 1999)
2350 μW/m²   Zunahme von Schmerzen, Schwindel, Schlafstörung, Nervosität,
psychischen Problemen, chronische Müdigkeit... (Altpeter 1995)
2000 μW/m²   Zunahme von Leukämien bei Kindern 1,6 fach (Hocking 1996)
Zunahme von Leukämien bei Kindern 1,4 fach (McKenzie 1998)
1680 μW/m²   Unfruchtbarkeit bei Mäusen nach 5 Generationen (Magras 1997)
50-1300 μW/m²   Wien-Studie an Schlafplätzen, Herz-Kreislauf-Probleme, Schlaf-
störung mit der Feldstärke zunehmend (Kundi 2002, Hutter 2002)
100-1100 μW/m²   Kopfschmerz, Schlafstörung, Konzentration (Navarro 2003)
1000 μW/m²   Salzburger Resolution, getragen von 19 Wissenschaftlern (2000)
Salzburg Stadt/Land für die Summe aller Anlagen (1998)
Italien, Qualitätsziel
Leganés/Madrid, speziell für Wohnungen, Arbeitsplätze, Schulen und Bereiche, in den man sich über sechs Stunden aufhält (2009)
Resolution Europa-Parlament (2008)
Bio Initiative Working Group für alle Anlagen, außen (2008)
Bundesärztekammer u. a. Ärzteorganisationen (Eckel 2000 u.a.)
Ecolog-Orientierung für Innenräume, Summe aller Anlagen (2003)
Im EEG nachweisbare Hirnstromveränderung (v. Klitzing u.a. 1994)
Spermien-Anomalien männlicher Mäuse (Otitoloju 2009)
Eingeschränkte Vermehrung weißer Störche (Balmori 2005)
500-1000 μW/m²   Vertreibung von Spatzen (Balmori 2005-2007)
10-1000 μW/m²   Europäische Akademie für Umweltmedizin EUROPAEM (2016)
tags - je nach Funkdienst, Frequenz, Modulation und Pulsung
955 μW/m²   Liechtenstein, Summe aller Anlagen (Umsetzung bis 2013)
800 μW/m²   Calcium-Ionen-Veränderungen in der Zelle (Schwartz 1990 u.a.)
3,4-700 μW/m²   Irreparable Schädigung menschlicher Spermien (BioInitiative 2012)
660 μW/m²   Venedig/Italien
Toscana/Italien für die Summe aller Anlagen (Martini u.a. 2002)
500 μW/m²   Kopfschmerz und Veränderung im Nervensystem (Navarro 2002)
490 μW/m²   Vertreibung von Haussperlingen (Everaert 2007, Balmori 2009)
10-425 μW/m²   Zunahme von Schlafstörung, Müdigkeit, depressive Verstimmung, Kopfschmerz, Unruhe, Benommenheit, Reizbarkeit, Vergesslichkeit, Konzentrationsstörung, Infekte, Schmerzen, neurologische Probleme, Allergien, Tinnitus, Hörprobleme, trockene Augen, Blutdruckerhöhung, Hormonstörung, Tumore, Nachtschweiß...
signifikante Dosis-Reaktions-Beziehung (Waldmann-Selsam 2005)
> 420 μW/m²   Anstieg von Chromosomenbrüchen bei Kühen 6 fach (Balode 1996)
~ 400 μW/m²   Schwarzenburg-Studie (Kurzwellensender, mit der Nähe häufigere Symptome: Schlafstörung, Schmerz, Nervosität, Melatonin (1996)
Wirkung auf Nervenzellen bei Vögeln und Insekten (Semm 2001)
250 μW/m²   Salzburg Stadt/Land für Einzelanlagen (1998)
240 μW/m²   Störungen von Kalziumfluss und Zellkommunikation (Dutta 1989)
200 μW/m²   Störungen an der Zellmembran (Marinelli 1999)
Anstieg von Krebs im Kindesalter (Selvin 1992)
10-200 μW/m²   Müdigkeit, Depression... (Studien Murcia 2004, Valencia 2002 u.a.)
130 μW/m²   Chronische Müdigkeit 40 fach, Depression 60 fach, Kopfschmerz, Schlafstörung, Reizbarkeit (Navarro 2003, Oberfeld 2004)
100 μW/m²   Europäisches Parlament (Wissenschafts-Direktion STOA, 2001)
BUND Bund Umwelt und Naturschutz, Gefahrenabwehr (10/2008)
Dr. N. Cherry, Lincoln-University Neuseeland (2000)
BMW für alle DECT-Anlagen, weltweit
Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Reizbarkeit (Navarro 2003)
1-100 μW/m²   Europäische Akademie für Umweltmedizin EUROPAEM (2016)
nachts - je nach Funkdienst, Frequenz, Modulation und Pulsung
60 μW/m²   Gehirnfunktionen bei Ratten verändert (Daniels 2009)
30-60 μW/m²   "Niedrigst beobachtbare Wirkungsstufe" (Bio Initiative 2012)
> 40 μW/m²   Kopfschmerzen und Konzentrationsprobleme (Hutter 2006)
10 μW/m²   Salzburg Stadt/Land, Summe aller Anlagen im Außenbereich (2002)
Neusüdwales/Australien
Bewertung Öko-Test 4/2001 als niedrige Belastung 10-100 μW/m² mittlere, über 100 μW/m² hohe Belastung
Absprache mit Baubiologie Maes, Dr. L. v. Klitzing (Medizinische Universität Lübeck) und Prof . G. Käs (Bundeswehr-Universität)
Dr. v. Klitzing (Med. Universität Lübeck) für Mobilfunk (2001)
ÖDP-Forderung für Räume mit empfindlicher Nutzung (2004)
0,1-10 μW/m²   Europäische Akademie für Umweltmedizin EUROPAEM (2016)
Sensible - je nach Funkdienst, Frequenz, Modulation und Pulsung
Beeinflussung des Wachstums von Hefezellen (Adey, Claire u.a.)
3-6 μW/m²   "Vernünftige Vorsorge für chronische Exposition" (BioInitiative 2012)
4 μW/m²   Verschlechterung der Schlafqualität (Altpeter 1995, Abelin 1998)
1 μW/m²   Österreichische Ärztekammer "für regelmäßige Expositionen von täglich über vier Stunden", die ÖÄK lehnt sich an die baubiologischen Richtwerte an (2012) Salzburg Stadt/Land, Summe aller Anlagen in Innenräumen (2002)
BUND Bund Umwelt und Naturschutz, Vorsorge (10/2008)
Dr. v. Klitzing (Med. Universität Lübeck) für DECT-Telefone (2001)
Resolution Bürgerforum für Wachbereiche (1999)
0,2 μW/m²   Gesundheitsgefährdung von Säugetieren (Lundquist/BEMS 2002)
0,1 μW/m²   Baubiologie für Schlafbereiche (Maes/IBN 2003-2015)
0,1-10 μW/m² schwach, 10-1000 stark, über 1000 μW/m² extrem
Landessanitätsdirektion Salzburg für DECT-Telefone (2002)
Veränderte Kalzium-Abgabe menschlicher Hirnzellen (Bahmeier)
< 0,1 μW/m²   Mikrowellen ausgehend von der Sonne (Leitgeb 1990)
0,01 μW/m²   Resolution Bürgerforum für Ruhebereiche (1999)
0,5-5 μW/m²   Hintergrund in Häusern, speziell Schlafbereichen (Maes 2000-2010)
1995-2000: 0,01-1 μW/m², 1992-1995: 0,001-0,1 μW/m²
Vor 1992 gar keine gepulsten Mobilfunkwellen
Nach 2010 weitere Zunahme der Hintergrundbelastung durch immer mehr Sender: LTE, TETRA, WLAN...
< 0,001 μW/m²   < 0,001 μW/m² Funktion von GSM-Handys gewährleistet (Maes 1994-2015)
< 0,000.1 μW/m²   Funktion von UMTS-Handys gewährleistet (Connect 2005)
0,000.084 μW/m²   Konzessionsbedingte Mindestversorgung für GSM 900 (Schweiz)
0,000.334 μW/m²   Konzessionsbedingte Mindestversorgung für GSM 1800 (Schweiz
< 0,000.001 μW/m²   Natürliche Hintergrundstrahlung (Neitzke 1994)
0,000.001-
0,000.000.000.01 μW/m²
  Natürliche Hintergrundstrahlung während üblicher kosmischer Aktivitäten (Johansson, Karolinska Institut 1997)
     
     
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BAUBIOLOGIE MAES
© Healthy@Home 2016

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